Archiv der Kategorie: Material
Seminarwoche März 2020 | Holz, Stampflehm, Textil und süddeutscher Barock
Unsere Studierenden sind in dieser Woche handwerklich und entdeckend auf Reisen: Ob Lehm stampfend im Vorarlberg, die Textilindustrie erkundend in Glarus und dem Puschlav, die Holzwirtschaft verstehend in der Ostschweiz oder eindrückliche Bauten des Barock und Rokoko studierend in Süddeutschland. Die jeweiligen Seminarführer versprechen dichte Programme, Eindrücke zu den Reisen folgen.
Verschoben auf Frühjahr 2021 | Holzverbindungen. Ausdruck tektonischer Kultur | Udo Thönnissen, MaterialHub, ETH Zürich
Der Vortrag von Udo Thönnissen findet im Frühjahrssemester 2021 statt. Der neue Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.
Holzverbindungen spiegeln die unterschiedlichen Baukulturen im Holzbau wieder. Ihre Ausformung ist klima- und materialbedingt, aber auch Ausdruck ästhetischer Wertvorstellungen. Während im traditionellen Holzbau Mittel- und Südeuropas das Fachwerk dominiert, sind in Skandinavien Blockbauten aus liegenden Stämmen üblich. In China und Japan hingegen setzte sich eine Skelettbauweise durch, die ohne aussteifende Wände auskommt und Taifunen und Erdbeben besonders gut widersteht.
Die reinen Holzverbindungen erleben in den letzten Jahren eine Renaissance, die unter anderem veränderten Brandschutzbestimmungen und computergestützten Fertigungstechniken geschuldet ist. In seinem Vortrag geht Udo Thönnissen auf traditionelle Holzverbindungen aus verschiedenen Baukulturen und ihren Einfluss auf die Tektonik eines Bauwerks ein. Der Architekt zeigt auf, wie Holzverbindung in aktuellen und zukünftigen Bauprojekten zum Einsatz kommt.
Vortrag Achim Baum | 11. Dezember
Zeitgenössische Anwendungen in der Glastechnik | Achim Baum, Glassolutions Schweiz | 11.12.2019
Die stetige Weiterentwicklung von Veredelungstechniken, insbesondere ab Anfang der 1970er-Jahre, haben die Möglichkeiten des Einsatzes von Flachglas in der Architektur kontinuierlich erweitert. Nicht nur Formate und Grössen der Elemente, sondern auch Eigenschaften und Durchsicht konnten durch neue technische Entwicklungen kontinuierlich verbessert werden. So ist es heute möglich, die Flachglasherstellung soweit zu optimieren, dass eisenoxydarmeres Floatglas, welches ein besonders hohes Mass an Transparenz garantiert, in Serie produziert werden kann. Achim Baum, Leiter Anwendungstechnik, Glassolutions Schweiz, spricht in seinem Vortrag über aktuelle Entwicklungen in der Glasproduktion und stellt Produktinnovationen und ihre Einsatzmöglichkeiten beim Bauen vor.
Veranstaltungsort
ArchitekturWerkstatt der FHS St.Gallen
Hauptpost St.Gallen, 2. OG
Zugang über die St.Leonhard-Str. 40
Veranstaltungsbeginn
18.30 Uhr
Werkstätten I | All School Charrette 2019
Zwischenkritik | Tragwerk | Zweites Semester
Vortrag von Roger Boltshauser vom 8. Mai
Potenziale ausloten, die abseits gängiger Standards erlauben, Ressourcen schonend und zukunftsweisend zu Bauen und gleichzeitig dazu auffordern, nach einem eigenen Ausdruck in der Architektur zu suchen, eben weil Systeme neu gedacht, Strukturen definiert werden müssen, darüber sprach der Zürcher Architekt Roger Boltshauser in seinem Vortrag an der ArchitekturWerkstatt. Er nennt dies «Arbeiten an der Sprache der Architektur».
Raum, Material, Struktur | Vortrag Roger Boltshauser, Boltshauser Architekten, Zürich | Mittwoch, 8.5.2019
Die Bauten Roger Boltshausers sind geprägt von einer intelligenten, aus den eingesetzten Materialien und deren Konstruktionsbedingungen entwickelten Formgebung und Raumbildung. Sie zeugen gleichzeitig von einer engen Zusammenarbeit mit den beteiligten Fachdisziplinen. Mit dem Bauingenieur Jürg Conzett, dem Haustechniker Marco Waldhauser oder dem Lehmbauer Martin Rauch hat er wegweisende Projekte realisiert und Konzepte entwickelt, die in der Verwendung der eingesetzten Materialien neue Wege bestreiten und damit nach einem eigenen Ausdruck verlangen. In seinem Vortrag spricht Roger Boltshauser über dieses «Arbeiten an der Sprache der Architektur».
Mittwoch, 8.5.2019, 18.30 Uhr, ArchitekturWerkstatt St.Gallen
Swiss Spring School | Studio EPFL Lausanne
Martin Fröhlich, Professor an der EPFL Lausanne, hat mit Yannick Claessens und den Studierenden die technischen Gewebe der Sefar AG genutzt, um einen Rückzugsort zu gestalten, der vor WLAN und ähnlichen Wellen geschützt ist: die Kabine ohne Netzanschluss.
Credits: Schaub Stierli Fotografie
























