Schlagwort-Archive: ArchitekturWerkstatt St.Gallen

Atelier zu Hause | Materialrecherche für den Modelbau

Die Arbeit von zu Hause verlangt ein gewisses Improvisationstalent – auch für den Modellbau. Die Werkstätten an der ArchitekturWerkstatt sind inzwischen wieder geöffnet, doch bis dahin mussten Werkzeuge und Modellbaumaterialien von den Studierenden aus den ihnen zur Verfügung stehenden Quellen genutzt und getestet werden. Die Bilder aus der Analyse unseres Lehrbeauftragten Ueli Vogt, Kurator am Zeughaus Teufen – die Studierenden befassen sich mit den «Gewändern», den Fassaden der Grubenmann-Kirchen – geben einen Einblick. Unter anderem kam Würfelzucker zum Einsatz. 

Dario Chiarello | Güterbahnhof Lattich St.Gallen | Temporäres Studentenwohnheim

Ein temporäres Studentenwohnheim, welches modulartig erweiterbar ist und aus Holzplatten mit den Abmessungen 1,25 x 2,50 Meter besteht. Die Abmessungen der die Räume bildenden Möbel und Elemente basieren auf den Abmessungen der Platten, um wenig Verschnitt zu produzieren. Das Wohnheim kann einfach rückgebaut werden.

 

Wohnen in der Stadt St.Gallen | Studierende stellen ihre Vorbereitung der freien Bachelorthesis auf fhnews.ch vor

Die Plattform fhnews.ch bildet die verschiedenen Facetten der FH-Landschaft ab. Für die ArchitekturWerkstatt haben Lukas Meier und Cédric Ruppanner, ihre, der freien Bachelorthesis vorangestellte, Erarbeitung der Aufgabenstellung und damit verbundenen Analyse «Wohnen in der Stadt St.Gallen» vorgestellt. Zum Beitrag.

Atelier zu Hause | Digital und Analog

Andrea Wiegelmann, zuständig für die interne Kommunikation an der ArchitekturWerkstatt: «Nachdem 90% Prozent meines Arbeitstages nunmehr seid fünf Wochen ausschliesslich digital stattfinden, wächst der Wunsch nach analogem Tun».

 

 

Verschoben auf Frühjahr 2021 | Holzverbindungen. Ausdruck tektonischer Kultur | Udo Thönnissen, MaterialHub, ETH Zürich

Der Vortrag von Udo Thönnissen findet im Frühjahrssemester 2021 statt. Der neue Termin wird  rechtzeitig bekanntgegeben.

 

Holzverbindungen spiegeln die unterschiedlichen Baukulturen im Holzbau wieder. Ihre Ausformung ist klima- und materialbedingt, aber auch Ausdruck ästhetischer Wertvorstellungen. Während im traditionellen Holzbau Mittel- und Südeuropas das Fachwerk dominiert, sind in Skandinavien Blockbauten aus liegenden Stämmen üblich. In China und Japan hingegen setzte sich eine Skelettbauweise durch, die ohne aussteifende Wände auskommt und Taifunen und Erdbeben besonders gut widersteht.
Die reinen Holzverbindungen erleben in den letzten Jahren eine Renaissance, die unter anderem veränderten Brandschutzbestimmungen und computergestützten Fertigungstechniken geschuldet ist. In seinem Vortrag geht Udo Thönnissen auf traditionelle Holzverbindungen aus verschiedenen Baukulturen und ihren Einfluss auf die Tektonik eines Bauwerks ein. Der Architekt zeigt auf, wie Holzverbindung in aktuellen und zukünftigen Bauprojekten zum Einsatz kommt.

Vortrag Jonathan Sergison | Was Wohnbau ausmacht

 

Am 26. Februar war der Architekt und Professor an der Accademia di architettura in Mendrisio zu Gast an der ArchitekturWerkstatt. Hier finden Sie weitere Eindrücke zu seinem Vortrag über zeitgenössischen Wohnbau.

Vortrag Jonathan Sergison | 26.2.2020 | Was Wohnbau ausmacht

Am 26. Februar war der Architekt und Professor an der Accademia di architettura in Mendrisio zu Gast an der ArchitekturWerkstatt. Jonathan Sergisons Reflexionen und Gedanken zu zeitgenössischem Wohnbau, dessen Ausformulierung und Setzung in urbanen Strukturen, zeugen von einem tiefen Verständnis für die europäische Stadt.

 

Bewältigung und Aufbruch: Gesellschaft, Kunst und Architektur der Schweizer Nachkriegszeit

Im interdisziplinären IDKS-Modul Bewältigung und Aufbruch (10.–13. Februar 2020) haben Studierende aus allen Fachbereichen der FHS die Schweizer Nachkriegsarchitektur im Kontext von Gesellschaft, Kunst, Literatur und Philosophie betrachtet. Die Exkursion bot spannende Einblicke in bedeutende Schweizer Bauwerke zwischen 1944 und 1978. Wichtige Stationen waren St. Gallen, Baden und Basel. Das Foto zeigt die Teilnehmenden am ehemaligen Gemeinschaftshaus der BBC in Baden (Armin Meili, 1952–1954), einem der Höhepunkte der Exkursion. Durchgeführt wurde das Modul unter der Leitung von Maria Nänny (Kunstgeschichte) zusammen mit Elias Torra (Geistesgeschichte), Lukas Zurfluh und Katrin Albrecht (beide Architekturgeschichte). IKBA_BBC-Baden