Durch einen neuen Kirchenbau in signifikanter Lage kann für das Dorf
Widnau ein wichtiger Gemeinschaftsraum geschaffen werden.
Die ArchitekturWerkstatt präsentiert die Studierendenarbeiten der vergangenen Jahre. Die Ausstellung kann jeweils am Mittwoch und Donnerstag sowie Samstag, 27. August und Samstag 3. September 2022 von 9–18 Uhr besucht werden. Die Absprache einer Besichtigung ausserhalb dieser Öffnungszeiten ist über architektur@ost.ch möglich.
August bis 7. September
Hauptpost St.Gallen
St.Leonhard-Str. 40, 2.OG
Einem Atlas gleich lädt dieses Buch zu einem Spaziergang durch unterschiedliche, in der ArchitekturWerkstatt entstandene, Architektur-, Raum- und Materialstudien ein. Es dokumentiert ein Verständnis von Architektur, das sich in der ArchitekturWerkstatt zu einer künstlerischen Lehrmethode verdichtet. Das Buch als Spaziergang ist Werkstatt und Werkstatterlebnis für sich. Es erzählt von der Methodik eines intuitiven Begreifens der räumlichen Sprache und lässt sie erleben. Es breitet eine Vielzahl architektonischer Gedanken aus und lässt sie sich zu einem grossen Ganzen ordnen. Im Prozess des Zusammenkommens der Dinge, die notwendig sind, Architektur und architektonischen Raum entstehen zu lassen, bildet das Buch die Grundlagen des architektonischen Entwerfens und der Gestaltung von Raum ab.
Herausgeben von Anna Jessen. Mit Beiträgen von Katrin Albrecht, Mark Ammann, Werner Binotto, Roger Boltshauser, Katharina Immekus, Anna Jessen, Lorenz Kocher, Claudia Kromrei, Jonathan Sergison, Othmar Somm, Ulrich Vogt, Sebastian Wörwag und Lukas Zurfluh.
1. Auflage 2022
Gebunden, 360 Seiten, 1127 farbige und 423 sw Abbildungen, Grafiken, Pläne und Zeichnungen, 24 x 31.5 cm
ISBN 978-3-03860-239-2
Das kritische Hinterfragen, Ordnen und Kategorisieren des Gefundenen bildet neben der sorgfältigen Recherche die Grundlage in der Analyse. Die Studierenden des 2. und 4. Semesters haben im Frühling 2022 das Toggenburger Haus analysiert und sich über sieben thematische Felder – Situation und Kontext, Volumen und Proportion, Fügung und Gliederung, Struktur und Sequenz, Hülle und Atmosphäre, Material/Farbe und Licht sowie Konstruktion und Detail – ausgewählten Bauten angenähert.
Neben der Anschauung vor Ort, der fotografischen und zeichnerischen Dokumentation, stand die Bestandsaufnahme mittels Laserscanner. Die Übersetzung der dadurch ermittelten präzisen Punktwolken in Planmaterial erlaubt neue Sichtweisen auf das zu untersuchende Objekt.
Montag, 20. Juni, ab 9.00 Uhr, mit dem Team der ArchitekturWerkstatt und Michael Niedermann, Leiter Kantonale Denkmalpflege St. Gallen.
ArchitekturWerkstatt
Hauptpost St.Gallen
St.Leonhard-Str. 40, 2.OG
In ihren Beiträgen reflektieren die Studierenden das Thesisjahr an der ArchitekturWerkstatt, das sich aus einem vorbereitenden und dem Thesissemester zusammensetzt.
Im 5. Semester erarbeiten die Studierenden mit Hilfe umfangreicher Analysen ihre selbst gewählte Aufgabenstellung. Diesen Prozess beschreibt Julet Sulajmani. Gemeinsam mit seiner Kommilitonin Sümeyye Korkmaz hat er die Grundlagen erarbeitet, um im folgenden Thesisentwurf den oft provisorischen Gebetsräumen in der Schweiz einen Neubau gegenüberzustellen. Lesen Sie den Beitrag hier.
Romina Züst beschreibt in ihrem Beitrag ihre Entwurfsarbeit im Thesissemester, die Umsetzung der selbst gewählten Aufgabenstellung.
Die Studentin möchte die Naherholungszone ihres Wohnortes Diepoldsau stärken und mit dem Bau eines neuen Musikhauses einen Mehrwert für die Gemeinschaft schaffen. Wie sie dabei vorgeht, beschreibt ihr Beitrag.
Schweizer Gemeinden sind dazu angehalten, nach innen zu verdichten und ihre Raum- und Siedlungsentwicklung zu überdenken. Die Architektin und Stadtentwicklerin Sabrina Contratto erläutert in Ihrem Beitrag Strategien, wie dies gelingen kann.
In ihrem Vortrag beschreibt die Basler Architektin und Mitinitiantin von Countdown 2030, Friederike Kluge, die Arbeit des Vereins ebenso wie relevante Handlungsfelder von Architektinnen und Architekten in der Lehre und im Berufsalltag. Sie geht darauf ein, welche Massnahmen in Architektur, Städtebau und der Bauwirtschaft entscheidend sind, um der Krise der Ressourcenverknappung und Klimaerwärmung entgegenzuwirken.
Marie Sakkal hat ihr Studium unter dem Eindruck der Covid-19-Pandemie begonnen. Wie sie dies empfunden hat, beschreibt sie in ihrem Beitrag auf Hochparterre Campus.
Lesen Sie den Beitrag hier.
Die Studentinnen und Studenten des 5. Semesters haben anhand einer individuellen Analyse ihre selbst gestellte Thesisaufgabe entwickelt, die sie im kommenden Frühjahrssemester bearbeiten werden. Die Ergebnisse ihrer Analyse stellen sie im Rahmen der Schusskritiken vor.
Mittwoch, 22.12 ab 9 Uhr via Teams
https://bit.ly/3pGMJy2