Archiv der Kategorie: ArchitekturWerkstatt

Seminar Geschichte und Theorie 5 | Lecture Performance

Die Schlusspräsentationen zu «Ostschweizer Baumeistern und Architekten in der Zeit des Klassizismus und der Romantik 1750–1850» haben die Studierenden genutzt, um selbst in die Zeit einzutauschen. Ein höchst lehr- und ereignisreicher Tag, der die Teilnehmenden und die Dozierenden Katrin Albrecht und Lukas Zurfluh unter anderem mitnahm…
… gemeinsam mit Felix Wilhelm Kubly und Johann Konrad Bischofberger an die Eröffnung des Zeughauses Herisau. Wohin die Reise noch führte sehen Sie hier.

Zwischenkritik Entwurf E1 | Raumbildung | Schnittmodelle und Fotoleporello

Die Studierenden des ersten Semesters haben sich bisher über die Analyse von Stadtbildern und Raumprogrammen den Fragen der Raumbildung genähert. Nun galt es, die entwickelte Raumidee im Modell zu überprüfen. Dazu erstellten sie zwei Schnittmodelle, Räumlinge. Ziel ist es, auch mit diesem Analyseschritt die entworfene Raumsequenz weiter zu entwicklen und zu verfeinern. Um die Bewegung durch den Raum, die Raumproportion, Raumphysiognomie und die Lichtführung zu untersuchen, haben die Studierenden Fotografien angefertigt und die Bewegung durch die Räume anhand von ausgewählten Aufnahmen visualisiert. Nachfolgend einige Eindrücke zur Zwischenkritik via Teams.

 

Zwischenkritik Entwurf 3. Semester | Wohnhochhaus Kreuzlingen

Die Studierenden des 3. Semester untersuchen die Möglichkeiten, Kleinwohnungen in einem Hochhaus zu organisieren. Das Hochhaus stellt dabei besondere Anforderungen an den Entwurf: einerseits steht es als Gebäude im städtischen Raum, ragt jedoch gleichzeitig aufgrund seiner Höhe über die Stadtsilhouette hinaus. Seine Gestaltung beeinflusst den urbanen Kontext somit auf mehreren Ebenen.
Gleichzeitig bedingt die Organisation vieler Wohnungen, dass die Treppen, Flure und Vorzonen der Wohnungen die Begegnung unter den Bewohnerinnen und Bewohnern ermöglichen.

Aufgrund der pandemischen Lage wurden die Entwürfe anhand von digital erzeugten 3D-Modellen an statt von im Massstab 1:50 erstellten Graukartonmodellen visualisiert. Die Studierenden haben dennoch jeweils eine typische Wohnung  im Massstab 1:20 in Graukarton gebaut, die anhand von Schwarzweiss-Modellfotos über Teams besprochen wurden.

Offener Projekttag digital | Eindrücke zum ersten Workshop mit Studieninteressierten via Teams

Am 7. November fand unser offener Projekttag statt, den wir regelmässig für alle anbieten, die an einem Studium an der ArchitekturWerkstatt interessiert sind. Angesichts der ausserordentlichen Lage haben wir uns der Herausforderung gestellt, einen kleinen Workshop zu gestalten, bei dem die Teilnehmenden via Videochat zugeschaltet waren. So konnten sie, zumindest virtuell, das Leitungsteam und einige Mitarbeitende kennenlernen und durften einer komprimierten Fassung der Vorlesungsinhalte des ersten Semesters beiwohnen.

Im anschliessenden Workshop ging es darum, vorgefundene Werkzeuge kreativ einzusetzen, um ein kleines Modell einer architektonischen Ikone zu formen, in passendes Licht zu rücken und analog des gedruckten Vorbilds zu fotografieren. Während der Arbeit standen sie in einer Kleingruppe mit einem der wissenschaftlichen Mitarbeitenden online in Verbindung. Anschliessend wurden die Arbeiten im grossen Kreis besprochen.

Wir freuen uns über die positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden, sie motivieren uns weiter nach geeignete Formaten zu suchen, die auch online Freude bereiten. Einige Ergebnisse des Workshops zeigen die nachfolgenden Bilder.

Die Arbeiten zeigen Nachbildungen von (von oben nach unten):
Diener & Diener, Hochstrasse, Basel, 1988, Marco Knobel,
Frank Lloyd Wright, Fallingwater, 1939, Leonardo Endo,
Rudolf Schwarz, Pfarrkirche St. Bonifatius, Aachen, 1961, Dusan Naskov
Louis I. Kahn, Salk Institute, La Jolla, 1965, Gian Sutter.

 

Strategic Methodologies | Piet Eckert, E2A, Zürich | Vortrag digital via Teams

Piet Eckert studierte Architektur und Städtebau an der ETH in Zürich und an der Columbia University Graduate School of Architecture in New York. Er ist zusammen mit Wim Eckert Gründungspartner von E2A. Aktuell haben E2A den Wohnbau auf dem Geistlich Areal in Schlieren fertiggestellt. In Berlin konnte 2018 der Hauptsitz des taz Medienhauses bezogen werden. In Zürich wurde mit der Fertigstellung des Hochhaus Bethanien ein vielfältiger Nutzungsmix konkretisiert. Für Piet und Wim Eckert ist «Architektur die Suche nach einem Ideal und gleichzeitig eine Spur, ein Inventar der Realität.» Mit ihren Projekten etablieren die Architekten Systeme, die durch ihre organisatorische Logik versuchen Widersprüchlichkeiten und Extreme zu integrieren.

Mittwoch, 4.11.2020, 18.30 Uhr

mediale Bühnenräume | Eindrücke zum Vortrag von Claudia Rohner und Clemens Walter

Ein eindrücklicher Vortrag der Bühnenbildnerin Claudia Rohner und des Videokünstlers Clemens Walter hat unsere Serie der Herbstvorträge 2020 eröffnet.
Die beiden beschreiben die Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit als «mediale Bühnenräume». Die Bühne und der durch die Videoprojektionen erzeugte Raum verschmelzen in ihren Arbeiten zu komplexen räumlichen Situationen. Hier geht es zu einer Filmsequenz aus dem Vortrag: Fluide Räume.


mediale Bühnenräume | Vortrag von Claudia Rohner und Clemens Walter


 

Ein eindrücklicher Vortrag der Bühnenbildnerin Claudia Rohner und des Videokünstlers Clemens Walter hat unsere Serie der Herbstvorträge 2020 eröffnet.
Screenshots der eindrücklichen Präsentation finden Sie im Journal.

All School Charrette 2020 | Stadtraum St.Gallen

Mit der alljährlichen All School Charrette begann unser Studienjahr im Herbstsemester 2020. Nicht nur unsere 90 Studierenden lernten sich dabei in zufällig durchmischten Gruppen aller Jahrgänge neu kennen, auch den Stadtraum von St.Gallen galt es neu zu entdecken und mit Augen, Ohren und Händen aufmerksam zu erkunden. Im Journal finden Sie einige Eindrücke, die die Kamera unterwegs festhalten konnte.

Freie Thesisarbeiten | Schlusskritiken analog und digital

Das digitale Frühjahrssemster 2020 hat mit der Präsentation der freien Thesisarbeiten seinen Abschluss gefunden. Mit analogen und digitalen Werkzeugen haben die Studierenden ihre Projekte vorgestellt und die Potenziale beider Format in ihren Präsentationen ausgelotet.

Öffentliche Schlusskritiken Frühjahr 2020 > digital via Teams | Freie Thesisarbeiten

Hinter den Thesis-Studierenden liegt eine intensive Zeit. Die Betreuung der Arbeiten durch das Team der ArchitekturWerkstatt fand ausschliesslich digital statt. Dies hat Auswirkungen auf die Formate und Methoden der Vermittlung. In den Schlusskritiken finden analoge und digitale Formate in der Präsentation der Entwürfe zusammen.
Die Studierenden haben im letzten Herbstsemester ihre Aufgabenstellungen eigenständig erarbeitet und nun im Frühjahrssemester die resultierenden Projekte entwickelt. Diese reichen von der Aktivierung ehemaliger Industrieareale in Bischofszell und Altstätten über die Neudefinition eines Textilquartiers in Flawil, der Entwicklung eine Typologie für hohe Holzhäuser in Appenzell, abgeleitet aus der Tradition des Appenzellerhauses, bis hin zu, im grösseren städtebaulichen Kontext definierten, baulichen Aufgabenstellungen für St.Gallen und Warschau.

Mittwoch, 24.6.2020, ab 9.00 Uhr, mit Hansueli Rechsteiner, Stadtbaumeister St.Gallen, Link
Donnerstag, 25.6.2020, ab 9.00 Uhr, mit Thomas Schregenberger, Architekt, Zürich, Link