Archiv der Kategorie: ArchitekturWerkstatt

Öffentliche Schlusskritiken Frühjahr 2020 > digital via Teams | Analyse Kreuzlingen + Grubenmanns Gewänder

Analyse Grubenmanns Gewänder – direkt aus dem Zeughaus Teufen
Auf die Analyse der Baukörper der Grubmannschen Kirchenbauten folgte in diesem Semester die der Fassade.
Montag, 15.6.20, 10.00 Uhr – ca. 17.30 Uhr, Link

Analyse Konstanz-Kreuzlingen
Eine historisch, topografisch und morphologische Stadtanalyse
Mittwoch, 17.6.20, 9.00 Uhr – ca. 12.00 Uhr, Link

Weitere Kritiken
Mittwoch, 24.6.20, 9.00 – ca. 18.00 Uhr, Donnerstag, 25.6.20, 9.00 – ca. 17.00 Uhr,
Freie Thesisarbeiten, Link

Drei neue Professuren an der ArchitekturWerkstatt | Prof. Katrin Albrecht, Prof. Mark Ammann und  Prof. Lukas Zurfluh 

St Gallen im Mai 2020

Katrin Albrecht, Mark Ammann und Lukas Zurfluh sind vom Hochschulrat der FHS zur Professorin bzw. zum Professor gewählt worden!
Wir freuen uns sehr und gratulieren von Herzen. Alle drei sind bereits seit Gründung der ArchitekturWerkstatt massgeblicher Teil des inneren Kerns.

Katrin Albrecht
Mark Ammann
Lukas Zurfluh

Atelier zu Hause | Materialrecherche für den Modelbau

Die Arbeit von zu Hause verlangt ein gewisses Improvisationstalent – auch für den Modellbau. Die Werkstätten an der ArchitekturWerkstatt sind inzwischen wieder geöffnet, doch bis dahin mussten Werkzeuge und Modellbaumaterialien von den Studierenden aus den ihnen zur Verfügung stehenden Quellen genutzt und getestet werden. Die Bilder aus der Analyse unseres Lehrbeauftragten Ueli Vogt, Kurator am Zeughaus Teufen – die Studierenden befassen sich mit den «Gewändern», den Fassaden der Grubenmann-Kirchen – geben einen Einblick. Unter anderem kam Würfelzucker zum Einsatz. 

Atelier zu Hause | Digital und Analog

Andrea Wiegelmann, zuständig für die interne Kommunikation an der ArchitekturWerkstatt: «Nachdem 90% Prozent meines Arbeitstages nunmehr seid fünf Wochen ausschliesslich digital stattfinden, wächst der Wunsch nach analogem Tun».

 

 

Forschungsinitiative «Raum und soziale Entwicklung»

Was macht den öffentlichen Raum aus und wie entstehen seine Qualitäten? Dieser Frage geht die interdisziplinäre Forschungsinitiative der FHS St.Gallen nach und untersucht dazu den Dorfplatz in seinen unterschiedlichen Ausprägungen. Forschende aus verschiedenen Fachrichtungen nähern sich gemeinsam den Fragen an, was einen «guten» öffentlichen Raum auszeichnet, inwiefern sich dieser an konkreten Kriterien festmachen lässt und wie ein Ergebnis in die Praxis übersetzt werden kann.

Einen anschaulichen Bericht zu dieser Arbeitet finden Sie auf dem Blog des Institutes für Soziale Arbeit und Räume der FHS St.Gallen (IFSAR).

Seminarwoche März 2020

Die Studierenden haben sich in der diesjährigen Seminarwoche mit Holz, Lehm und Textil befasst oder den Barock in Süddeutschland erkundet. In unseren Journal finden Sie die ausführlichen Berichte.

Atelier zu Hause | Die ArchitekturWerkstatt im Homeoffice

Wir kennen es inzwischen alle aus unserem neuen «Alltag»: Der Unterricht an der ArchitekturWerksatt findet in diesen Woche via Videokonferenzen statt. Vorlesungen, Kritiken, Übungen, Studierenden und Dozierenden tauschen sich nicht wie üblich 1:1 aus, sondern arbeiten jeweils zu Hause vor dem Bildschirm. Die neuen Tools haben Vor- und Nachteilen die wir nun entdecken. Sie werden unsere Arbeitsweisen nachhaltig prägen.
Wie geht es uns damit und welche Erfahrungen sammeln wir? Wir werden auf dem Blog in loser Reihenfolge unsere Eindrücke festhalten.

Den Anfang macht Carina Graf, Studentin des 4. Semesters: «Eine Woche im Homeoffice haben wir bereits hinter uns. Ich konnte mir zu Hause im Keller ein Atelier einrichten. Hier kann ich Modell bauen, jedoch stehen mir nicht so viele Werkzeuge zur Verfügung wie in der ArchitekturWerkstatt. Aber ich denke, dass ich auch so gut arbeiten kann. Die Vorlesungen auf Teams funktionieren besser als ich es erwartet habe. Einzig die Besprechungen im Entwurf sind etwas komplizierter. Aber auch das schaffen wir. Ein grosses Kompliment an die Organisation! Der Fernunterricht funktioniert an der ArchitekturWerkstatt.»

Barock in Süddeutschland | Seminarwoche März 2020

Der bayerische Barock prägte das Land nachhaltig. In der europäischen Architekturgeschichte dieser Zeit kommt der bayerischen Entwicklung ein hohes Mass an Eigenständigkeit zu, die dazu berechtigt, Bayern gesondert zu betrachten, da die Entwicklung der Architektur einen sehr eigenständigen Weg verfolgte.
Um 1690 gelang der ersten Generation der grossen deutschen Barockarchitekten der künstlerische Durchbruch. Zu ihnen zählen zwei bedeutende Vertreter einer aus Altbayern stammenden und nach Böhmen eingewanderten Baumeisterfamilie, nämlich Christoph und Johann Dientzenhofer. Ein Hauptvertreter der zweiten Generation sowohl auf dem Gebiet der Zivil- und Militärbaukunst ist der aus Eger stammende Deutschböhme Balthasar Neumann. Die Studierenden besuchten auf Ihrer Reise Bauwerke diese Epoche, unter anderem auch die Würzburger Residenz und die Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen in Bamberg.

 

Rohstoff Holz | Seminarwoche März 2020

Wir beschäftigen uns in unsere unmittelbaren Umgebung mit dem Rohstoff Holz und bekamen Einblicke in die regionalen Waldwirtschaft, die die Pflege und Nutzung sowie den Abbau des Rohstoffs koordiniert, bis hin zu den nächsten Verarbeitungsschritten.
Danach besuchten kleinere Gruppen von Studierenden unterschiedliche lokale Betriebe, welche den Rohstoff nutzen oder weiterverarbeiten. Durch den vertieften Einblick wurden die Eigenschaften des Holzes abgeleitet und beleuchtet. Zur Wertschöpfungskette, die das Produkt des jeweiligen Betriebes aufweist, erstellten die Studierenden ein Faltblatt. Die letzten beiden Tage reisten wir in das nahe Appenzellerland sowie Toggenburg und besichtigten sowohl historische, als auch zeitgenössische Bauwerke – alle hergestellt aus dem Rohstoff Holz.